Unsere Schlosskirche


946
 Erstmals urkundliche Nennung einer Kirche. Es muss eine sehr kleine Kirche gewesen sein (evtl. nur eine Holzkirche).
1035 Zusammen mit dem Dorf Dürkheim wird die Kirche durch Kaiser Konrad II. der neugegründeten Benedektinerabtei Limburg geschenkt.
Ende 12. Jahrhundert Errichtung einer romanischen Kirche. Von der vorausgegangenen Kirche wurden keine Reste gefunden.
Um 1300 Errichtung einer gotischen Kirche, die dem Aussehen nach der heutigen entsprach. Sie wurde Johannes dem Täufer geweiht und war etwa 1335 fertiggestellt. Teile der vorangegangenen romanischen Kirche wurden mit einbezogen. Vor allem der romanische Turm blieb erhalten.
1504 Anbau einer Grabkapelle im spätgotischen Stil an der Südseite der Kirche. Fertigstellung etwas 1508. 28 Personen sollen darin bestattet gewesen sein.
1563 Mit der Einführung der Reformation wird die Kirche eine evangelischlutherische Kirche.
1689 Die Kirche wird durch französische Truppen niedergebrannt. Nur die Umfassungsmauern und der Turm bleiben erhalten. Es dauerte ungefährzehn Jahre, bis die Schäden wieder behoben waren.
Von 1864 bis 1866 wurde der heutige Turm im neugotischen Stil wieder aufgebaut. Kirche und Turm wurden im 2. Weltkrieg nicht wesentlich beschädigt. Nur ein Bombenblindgänger hatte das Dach durchschlagen.
18. Jahrhundert In der Nähe der Kirche errichtet Graf Friedrich Magnus (aus der Familie der Grafen von Leiningen) seine neue Residenz. Die Kirche erhalt den Namen Schlosskirche.
1978 bis 1981 Die Schlosskirche war einsturzgefährdet und musste umfassend renoviert werden.